Hintergrund

Donnerstag, 23. Juli 2015

Im Brombeerfieber

Hallo Ihr Lieben,

habt ihr auch schon Brombeeren gepflückt?
Ich weiß, sie sind noch nicht überall soweit - aber bei mir in der Nähe hängen schon die Büsche voll!
Am Sonntag haben wir 1,5 kg gepflückt - so sieht das aus:


Brombeeren sind schon was tolles - besonders frisch! Darum haben wir, abgesehen von einem anderen Rezept das wir ausprobieren wollten, Waffeln mit frischen Brombeeren und Schmand gemacht!


Mein Waffel-Rezept:

150g Margarine mit 100g Zucker und 2 Tl Vanillezucker schmaumig rühren,
nach und nach 6 Eier unterrühren
300 g Mehl mit 2 Tl Backpulver und einer Prise Salz vermischen
und nach und nach abwechselnd mit 300ml Milch zur Eimischung geben.

Zum  Schluss etwas aufpassen, der Teig muss schaumig-dickflüssig sein und leicht reissend vom Löffel fallen.

Waffeleisen vorheizen, einölen und die Waffeln ausbacken.

Ich habe zum Glück von einer Freundin ein Waffeleisen geschenkt bekommen, mit dem man zwei Waffeln gleichzeitig backen kann - auf die Art muss keiner warten, wenn ich mit meinem Freund Waffeln esse.

Schön dekoriert mit Schmand und Brombeeren sieht das dann so aus:


Mein Freund hat auf seine auch noch etwas Honig geträufelt, aber mir schmeckt es pur besser.

Lasst es euch schmecken ;)

Mehr interessante Dinge zum Nachmachen gibt es bei Rums!
Und bei mir gibt es bald noch ein Rezept mit Brombeeren, ihr dürft gespannt sein ;)

Alles Liebe,
Rike
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Freitag, 17. Juli 2015

Sonnenblumenreste

Hallo ihr Lieben!

Ich habe heute von einer Dekoration in der Schule Sonnenblumen geschenkt bekommen. Sie haben schon ein bisschen was mitgemacht - sehen aber immernoch gut aus. Zusammen mit den Sonnenblumen waren noch Frauenmantel und Plumosum verarbeitet. Als ich das alles auseinander gemacht hatte, sah es so aus:


Schöne Ausbeute mhh? Das Plumosum war auch echt robust - ich kenne das ja eher, dass es schnell zu rieseln anfängt, aber obwohl das zu einem Ring zusammen gedreht war, kam es wieder frisch und flockig auseinander, als ich den Draht entfernt hatte.

Ich habe daraus dann zwei Sträuße gebunden. Einen für mich, einen für eine Freundin. Weil die Stiele schon etwas weich waren, habe ich sie sehr kompakt gebunden:



Über den Strauß habe ich noch ein bisschen grünen Bast gezogen:


In der Vase sieht er so aus:


Arrangiert habe ich den Strauß in einer schlichten Glasvase. Und das Wasser habe ich mit Frischhaltemittel versehen - bei dem Wetter zur Zeit können die beanspruchten Blumen jede Hilfe gebrauchen... ;)


Mehr tolle Arbeiten mit Blumen seht ihr bei Holunderblütchen!

Alles Liebe,
Rike
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Donnerstag, 16. Juli 2015

Die letzten Wicken

Hallo ihr Lieben,
früher bin ich an Wicken eher uninteressiert vorbei gelaufen. Doch vor einigen Wochen, noch bevor ich meinen Brautstrauß gemacht habe, den ich euch letzte Woche gezeigt habe, habe ich meinen ersten Autoschmuck gemacht. Der besondere Clou daran waren die Wicken - in meinen Augen ist er erst dadurch richtig duftig geworden.
Das hat mir die Augen für diese tollen Blumen eröffnet.

In Folge dessen möchte ich mir gerne selbst welche in den Garten pflanzen - und als ich dafür heute Fruchtstände geerntet habe, sind mir die letzten Wicken aufgefallen. Auch wenn schon viele verblüht sind, leuchten immernoch wunderschöne Blüten hervor.

Also habe ich heute auch Wicken abgeschnitten:


Das kam ganz gelegen, weil ich gerne noch bei der Challange von Holunderblütchen mitmachen wollte. Diese besagt, dass man mit einer Steckhilfe Blüten arrangieren soll.

Ich habe mich für Knöterich entschieden, der bei mir in der Nähe wächst. Zum Glück habe ich mir gestern eine gute Gartenschere zugelegt - so konnte ich ihn ohne Probleme in verschiedene Längen zerteilen.

Die Stücke vom Knöterich habe ich in eine Glasschale gestellt. Ich weiß, es sieht etwas wild aus - aber mir gefällt gerade das zu den Wicken besonders gut. Dazu kamen grüne Fruchtstände und Blüten von der Wicke.


Hier sieht man nochmal genauer wie ich das Ganze aufgebaut habe:
 

Ich finde, das ganze passt prima in meine Wohnung. Auch das Rot der Tischdecke mit dem Pink der Blüten sieht in meinen Augen gut aus. Ich habe dann noch ein paar Glassteine auf den Tisch gelegt, um dem Ganzen einen Rahmen zu geben.


Was die anderen Mädels gesteckt haben seht ihr bei Holunderblütchen (sie schreibt in ihrem Post auch, wie man Anfeuerholz und Blumen zusammen arrangieren kann) - und für Kreatives aller Art könnt ihr Meertje oder RUMS besuchen.

Alles Liebe,
Rike
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Donnerstag, 9. Juli 2015

Orientalisch im Sommer

Sommer ist bei mir immer die Zeit, in der ich Sehnsucht nach Sinai habe. Ich war im frühen Frühling 2013 dort - hier war es total kalt und eklig - und dort hatten wir die erste Woche 30° und die zweite Woche 40° - herrlich, besonders wenn man nichts tun muss, außer die fremde Welt zu erkundschaften, mit bunten Fischen direkt am Strand vor unserem Camp zu schnorcheln, im Schatten zu dösen und natürlich: zu essen.
Wir hatten aber auch wirklich Glück, dass die politische Lage zu der Zeit noch ziemlich ruhig war.

Wir konnten zum Beispiel Beduinen-Frühstück bestellen, Mittags eine oder zwei Melonen schlachten, etwas später einen Sahlab genießen und abends frisch gegrillten Fisch essen. Wir haben aber auch die Beduinen besucht und wurden immer, egal von wem, herzlich aufgenommen und mindestens mit Tee verwöhnt - wobei  "verwöhnt" etwas fragwürdig ist - meine Freundin Lara rief immer, dass sie den Tee "Bedouin-Style" haben möchte - was dazu führte, dass die begeisterten Beduinen circa drei Hände voll Zucker in eine winzige Kanne Tee schütteten.

Und was tue ich, wenn ich Sehnsucht habe?

Ich stelle mich in die Küche!


Der Salat ist einfach eine Art grobe Salsa aus Gurke, Tomate, Paprika, Granatapfel und Zwiebeln, angemacht mit Zitrone, Petersilie, Salz, Pfeffer und Knoblauch.
Das Joghurt kann man gleichzeitig machen, denn es ist einfach nur fester Joghurt aus einem türkischen Lebensmittelladen, mit glatter Petersilie (auch von dort) ebenfalls gewürzt wie der Salat.

Und wenn man es ganz schnell haben will, stellt man einfach drei Schüsseln nebeneinander (eine für den Salat, einen für den Joghurt und einen für das Humus) und würzt alle gleich *hihi*
Im Humus sind nämlich nur abgetropfte Kichererbsen, etwas Olivenöl, glatte Petersilie, Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer.
Ist doch der Hammer wie unterschiedlich die Selbe Würzung schmecken kann!

Zum Anrichten wird das Humus einfach in eine Schüssel gegeben, mit der Gabel rillen gezogen und etwas Olivenöl darauf gegeben.



Kommen wir zum Hauptakt:
Es gibt Pirogi, Piroggen oder Piroshki aus der ganzen Welt - Polen, Russland, Persien - sie haben sich verbreitet wie eine wunderbare, schmackhafte Epedemie - und jeder macht sie ein bisschen anders. Ich hab schon über 5 Rezepte ausprobiert - manche im Nudelteig gekocht, manche im Hefeteig gebacken... immer unterschiedlich, immer hammer lecker. Was sie gemeinsam haben ist, dass es Zeit braucht sie herzustellen.

Wenn ihr es eilig habt - lasst sie einfach weg und esst Fladenbrot zu den oben erwähnten Speisen - aber wenn ihr Zeit habt und es nicht zu warm ist um am Herd zu stehen - dann probiert es doch einfach mal aus!

Die im Hefeteig kann man auch noch gut kalt essen...

Hier also mein Rezept, dass es etwas anders in dem wunderbaren Buch "Veggistan" von Sally Butcher gibt:

Hefeteig herstellen aus:

500 gr Mehl
1 pk Trockenhefe
1 Tl Zucker
1/2 Tl Salz
50 ml Wasser
100 ml Milch
50 gr zerlassene Butter
2 Eiern

Falls der Teig zu trocken wird Wasser zugeben, wenn zu feucht etwas Mehl.

In der Sonne abgedeckt 1 Std. gehen lassen, wenns zu kalt ist bei 50° Ober- Unterhitze im Ofen.

Für die Füllung:

300 gr Ricotta
100 gr Nüsse, z.B Walnüsse, Erdnüsse oder Macadamia, gehackt
100 gr Oliven (welche euch am besten schmecken), gehackt
100 gr Paprika, gehackt
100 gr Tomaten, gehackt
1 Ei
Petersilie, Salz und Pfeffer

Nun wird der Teig circa 1/2 cm dick ausgerollt, mit einem Glas große Kreise ausgestochen und mit je einem Teelöffel Füllung gefüllt.
Die fertigen Piroshki werden auf ein Blech mit Backpapier gelegt, mit einer Milch-Eigelb-Mischung bestrichen und sollten nochmal ca 20min gehen. Ich bestreiche sie immer vorher, weil sie sonst wieder zusammen fallen - wer möchte kann das aber auch hinterher oder garnicht machen.

Nun werden sie bei 175° Umluft 20 min gebacken - am besten mal zwischendurch nachschauen, ob sie schon fertig sind.

Ich besuche heute meine Freundin Lara, mit der ich in Sinai war... heute träumen wir aber von Polen, da gibt es auch ein tolles Buch "Rosenmarmelade" von Beata Zatorska und Simon Target, in dem sind Pierogi mit Kartoffel-Käsefüllung in Nudelteig, mhhhhhh.

Was man sonst noch alles machen könnte, erfahrt ihr bei Rums, Meertje und Froillein Pfau - wobei letztere eine interessante Idee zur Bekämpfung des Hungers der Welt hat!

Euch einen schönen Tag,
genießt die Abkühlung,
Rike



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Donnerstag, 2. Juli 2015

Flower-Power-Strauß

Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit komme ich einfach nicht zum Nähen - und wenn ich nähe, dann nicht für mich. Was soll man da denn rumsen? ;)
Darum geht es heute mal um die Arbeit. Ich mache ja gerade eine Umschulung zur Floristin und bin ab Herbst im dritten Lehrjahr. Da ich im Zweiten angefangen habe, ist das alles noch ganz frisch. Aber ich habe in dem Jahr schon viel gelernt und man sagt ja immer: Übung macht den Meister. Gerade sterbe ich aber erstmal an, Gesellin zu werden.
Heute in der Schule haben wir zwei Brautsträuße gemacht - ich hätte nie gedacht, dass mir das so viel Spaß macht. Ich habs ja nicht so mit dem Heiraten - schon garnicht in weiß - aber Brautsträuße sind einfach was tolles, besonders wenn man machen kann, worauf man Lust hat. Das wird wohl aber so schnell nicht mehr vorkommen, immerhin erfüllen wir in meiner Branche Kundenwünsche.
Besonders schön ist meiner Meinung nach mein abfließender Brautstrauß geworden und den möchte ich euch heute vorstellen. Und ja, den habe ich nur für mich gemacht - denn den durfte ich mit nach Hause nehmen ;)

Und so sieht er aus:


Die feinen Efeuranken finde ich besonders toll - und auch, dass er so bunt geworden ist. In der Praxis macht man ja doch eher einfarbige Sträuße - mir gefällt aber etwas Farbe ganz gut ;)


Als Grundgerüst habe ich einen Brautstraußhalter aus Plastig genommen, den man aufschrauben kann. So ist es möglich, das Steckmoos mit Wasser zu versorgen. Darauf kamen vor allem Hortensien, Bartnelken Frauenmantel und Schleierkraut. Und dann der Hauptakt: Viele bunte Rosen, Celosien und Hyperikum.


Und den Ausblick hatte ich, als ich das gute Stück durch die Stadt nach Hause getragen habe.

Nun steht er auf meinem Sideboard und strahlt mich an. Ich muss ihn nur rechtzeitig aus dem Wasser nehmen, damit er schön eintrocknen kann. Ich finde eingetrocknete Brautsträuße wahnsinnig schick. Und ihr?

Mehr tolle Sachen gibt es natürlich bei RUMS und bei Meertje!

Eure Rike
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