Hintergrund

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Antonia mit Spitze

Hallo Ihr Lieben,
heute zeige ich euch mein erstes, selbstgenähtes, kleines Schwarzes.
Wenn man bedenkt wie gerne ich schwarz trage, ist das ja wirklich ein Wunder. Ich meine:
In fast allen meinen Kreationen kommt was schwarzes vor - aber nur schwarz? Das hatte ich bisher ausgelassen. Dann sah ich aber dieses tolle Kleid von Fredi und ich wusste sofort, dass ich auch so eins brauche. Das beste an der Sache:
Den Schnitt habe ich und ich weiß wie gut er sitzt. Es ist nämlich eine Antonia.
Noch besser: Ich hatte alle Zutaten dafür im Haus.

Leider sah an mir der gerade Schnitt den Fredi verwendet hat, nicht so toll aus. Also habe ich diesen Bereich rund ausgeschnitten - da das Kleid schon fertig war bis zum Hals - und habe dann einen etwas größeren Spitzeneinsatz mit ordentlich Nahtzugabe zugeschnitten.

So sieht das dann aus:


Als es fertig war, dachte ich ja das noch was fehlt. Taschen oder so. Aber mein Freund hat vorgeschlagen, einfach meinen Schmetterlingsgürtel dazu zu kombinieren. Ich finde der Mann hat Geschmack ;)



Ich habe den Halsausschnitt und die Ärmel mit schwarzem Spitzengummi eingefasst. Das hat richtig gut geklappt. Dadurch liegt die Spitze schön an - die hat vorher etwas gelabbert - aber ein Jerseystreifen wäre mir hier zu rustikal gewesen.



Den unteren Abschluss habe ich mit einem Band aus Spitze und grauem Samt abgesetzt. Das macht gleich einen hübschen Abschluss, und man muss es nur aufnähen...


Das Kleid macht ja meiner Meinung nach richtig was her. Aber zum Fotografieren sind wir in den Wald geradelt. Mit den richtigen Schuhen geht sowas eben auch ;)


Ich hoffe ihr genießt den Herbst auch so sehr. Wir können eine Stunde länger schlafen und die Bäume legen sich ins Zeug mit ihren Blättern. Ich bin ganz begeistert. Und das Wetter ist doch sehr viel besser als am Ende des Sommers...

Was die anderen Mädels gewerkelt haben, seht ihr wie immer bei RUMS und bei Meertje. Inspirationen zum Thema Herbst und wie er noch schöner werden kann, gibt es beim Herbstzauber.

Alles Liebe,
Rike
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Dienstag, 28. Oktober 2014

Baby-Boom mit Windeltorte

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt es was genähtes und was gebasteltes - denn die Überraschung die ich neulich angedeutet habe, wurde überreicht.
In meiner Umgebung werden gerade alle Mütter ;) Vor garnicht all zu langer Zeit habe ich euch deswegen schon dieses Piraten-Set gezeigt. Nun wurde aber die liebe Tina von Tinette-Designs schwanger und da musste ich mich natürlich noch ein bisschen mehr ins Zeug legen. Ich habe also wieder ein Set genäht, mit dem gleichen Schnitt wie bei den Piraten, aber in grün ;)
So sieht das aus:







Mit süßen Sternchen, Äffchen und Blümchen Jerseys. Darüber hat sich Tina auch schon ziemlich gefreut. Ich wollte aber noch irgendetwas cooles dazu. Und so kam ich auf die Idee, eine Windeltorte zu backen äh ...basteln ;)

Ich hab mich dafür entschieden, eine eher kleine Torte mit nur 36 Windeln zu machen. Es gibt ja Leute die 72 oder 100 Windeln benutzen, aber ich musste es ja auch noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren - und das war schwer genug, weil sich eine Dame auf den Platz mit der Windeltorte setzen wollte und ich auch noch meine schwere Tasche und einen Ordner dabei hatte. Aber irgendwie ging es dann doch.
Um auf eine gewisse Breite zu kommen hab ich unten in die Mitte eine Packung Baby-Bio-Fencheltee, ein Fläschchen für Tee und Milch und eine Waschlotion gemacht.



Da ich auf Tesa verzichtet habe um die Windelrollen in Form zu bringen, habe ich jede Runde mit einem seperaten Gummi gesichert:

Oben und Unten habe ich dann auch noch mit Gummis verbunden, damit die obere Schicht  nicht verrutscht beim Transport. Dazu habe ich ein Gummi in der unteren, mittleren Gummirunde eingehängt und an der oberen äußeren Runde befestigt:


So sah sie dann fertig aus:


Da ich Pamperswindeln genommen habe, waren die Windeln natürlich nicht ganz weiß. Dafür habe ich dann Geschenkpapier auf die Höhe der Windeln gebracht und sie eingepackt. Sieht doch hübsch aus, oder?
Den Frosch zu finden war ganz schön schwierig, aber in einer versteckten Ecke bei Müller in der Spielwarenabteilung bin ich fündig geworden.
In die obere Schicht habe ich dann noch eine Wundschutzcreme eingearbeitet:


Die Bänder und Schleifen sind aus Naturbast und sowas wie Sackleinen. Ich fand das leicht rustikale Material ganz schön zu den eher sterilen Windeln.

Gestellt habe ich das ganze auf Tortenspitze und eine Tortenunterlage die ich mit sehr festem Karton verstärkt habe. Zum Transport hab ich dann noch Folie außen rum gemacht.

Über die Windeltorte hat sich dann Tinas Mann besonders gefreut

Was es noch so an kreativen Ideen gibt, seht ihr bei Meertje ;)

Eure Rike
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Donnerstag, 16. Oktober 2014

Sternchen Sattelschoner

Haha,
es gibt endlich mal wieder was genähtes von mir!! Hoch die Tassen!

Als ich letzte Woche diese Anleitung für einen Fahrradsattelschonbezug gesehen habe, wusste ich sofort:
Den will ich auch! Und so sieht er fertig aus:

 

Ich liebe das Sternchen-Wachstuch - auch wenn es so eher nach Punkten aussieht. Das mit dem Paspelband ist mir sofort eingefallen, aber ich hab mein gekauftes nicht gefunden - muss beim Umziehen irgendwo verschütt gegangen sein. Dafür hatte ich noch 5mm Kordel. Also habe ich rotes Wachtuch mit weißen Punkten in einen 4cm breiten und recht langen Streifen verwandelt, ihn in der Mitte zusammen geklappt, die Kordel eingelegt und fröhlich mit dem Reißverschlussfuß der Nähmaschine drüber genäht:


So sieht das dann fertig aus. Ich habs noch einen Tacken zurück geschnitten, damit ich es gut annähen kann:


Dann einfach um die Sattelform herum annähen. An der Spitze aufpassen dass es eine gleichmäßige Rundung wird:


Hinten - ungefähr in der Mitte - lasse ich die Paspel überlappend auslaufen und nähe weiter geradeaus drüber. Meine Maschine wollte aber nicht über die Kordeln nähen, also habe ich mit dem Handrad vorsichtig weitergedreht bis die schwierige Stelle vorbei war:


Dann wird der lange, 12cm breite Streifen angenäht. Am Anfang und Ende ca. 1 cm einklappen. Die Sattelfläche sollte oben liegen, damit man sehen kann wo die Naht ist. Genau darüber die zweite Naht setzen:

 
So sollte es dann aussehen:

 

Ich wollte dann lieber einen Tunnel mit Bindeband nähen. Bei dem Gummizugmodell wie in der Anleitung hätte ich Angst, dass den Bezug einer klaut während ich einkaufe oder so. Für den Tunnelzug einfach die offene Unterkante 1,5 - 2 cm  einklappen und festnähen:

 

Ein Stück Kordel einziehen. Ich habe den Rest von der Paspelband-Kordel genommen:


Dann nur noch überziehen, gut festziehen und verknoten oder eine Schleife binden:
 
  
 Nochmal zum Vergleich - vorher:




Nachher:


Sieht doch viel hübscher aus, oder? 
Nochmal vielen Dank an Eike für die tolle Anleitung des Sattelschoners!

Andere tolle Sachen wie immer bei RUMS und bei  Meertje!

Viele Grüße,
Rike


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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Apfel-Honig-Brot

Ihr Lieben!

Ich wollte heute eigentlich endlich mal wieder was genähtes zeigen - und es ist auch wirklich was fertig geworden. Aber das eine ist eine Überraschung und das andere konnte ich nicht gut fotografieren. Klamotten vor dem Spiegel knipsen ist irgendwie nicht meine Stärke. Aber mein Haus und Hof Fotograf ist morgen wieder im Lande und dann lasse ich ihn Bilder machen und bald gibt es dann wieder einen genähten Blogeintrag.

Dafür habe ich heute ein leckeres Brotrezept für euch. Apfel-Honig-Brot. Hab ich mir selbst ausgedacht.
So siehts aus wenns fertig ist:





Und ich habe es voller Stolz in meiner neuen Backform gemacht. Hab ich mir letztens auf dem Töpfermarkt gekauft. Die kann sogar in die Spülmaschine.

Ihr braucht für das Apfel-Honig-Brot:

250gr Joghurt
1 Ei
50ml Keimöl
1 Pck. Hefe
1 El Honig
380-400 gr. Mehl (ich habe Dinkelmehl Typ 1050 genommen)
1 kleinen Apfel, grob gerieben
1 Tl. Kräutersalz
evtl. Kürbiskerne nach Geschmack

...und für eure Backform entweder Butter und etwas Mehl oder Backpapier.

Als erstes mischt ihr Joghurt, Ei, Öl, Honig und Hefe in einer großen Schüssel. Dann kommt das Mehl dazu. Schön verkneten und danach für 30 Minuten in den Backofen - bei 50° Ober/Unterhitze.

Manche stellen den Teig ja nur in die Sonne - und manche lassen den Teig insgesammt nur 30 Minuten gehen. Aber meine Oma hat mir beigebracht, dass das Brot fluffiger wird, je länger man den Teig gehen lässt. Also dauert bei mir Brotbacken immer etwas länger, denn ich mag richtig fluffiges Brot.

Dann kommt zum Teig noch der kleine Apfel, gerieben. Gebt noch das Kräutersalz und die Kürbiskerne dazu. Ich nehme eine große Hand voll Kürbiskerne. Gut verkneten. Und wieder für 60 Minuten in den Ofen stellen. Am Besten gebt ihr auch gleich eure Backform in den Ofen, dann ist die vorgewärmt, das mag der Teig.

Dann müsst ihr die Form fetten und mehlen oder das Backpapier reinlegen. Formt einen Laib aus dem Teig und gebt ihn in die Form.



Dann bestreicht ihr den Teig mit Milch. Manche nehmen Wasser, aber glaubt mir, mit Milch halten jegliche Körner und Kerne 3 mal so gut!


Dann die Kürbiskerne auf dem Teig verteilen:


Und nochmal gehen lassen, während ihr den Ofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizt (nicht im Ofen, aber die Form ist ja vorgewärmt). In meinen Augen wird die Kruste bei Ober/Unterhitze schön kross.


Nach ca 45 Minuten ist euer Brot fertig. Stecht zur Sicherheit einen Schaschlickspieß hinein, wenn nur Krümel haften bleiben ist das Brot fertig.

Und, habe ich zuviel versprochen? Sooooooooooooooo fluffig! Und richtig lecker! Man kann es einfach so essen, mit Konfitüre oder Schokoladencreme, aber ich mag es auch gerne mit Schnittlauchfrischkäse oder Ziegenkäse.


Heute Abend war es noch warm und ich habe es mit Kartoffelsuppe gegessen. Mhmhmhmhh.


Viel Spaß beim Nachbacken!

Was die anderen Mädels gewerkelt haben, seht ihr wie immer bei RUMS und bei Meertje! Neue Ideen gibt es bei Scharlys Kopfkino!

Eure Rike


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Donnerstag, 25. September 2014

Früchtebaum mit Rezept

Hallo Ihr Lieben,

heute zeige ich euch, wie ihr so einen Fruchtbaum zusammenbauen könnt.


Irgendwie wird mein Blog so langsam etwas essenslastig, aber ich mache gerade eine Umschulung zur Floristin und da wachsen mir die Blumen etwas über den Kopf:


Liegt an den ganzen lateinischen Namen. Ich bin ja ins zweite Lehrjahr eingestiegen und da wissen meine Mitschülerinnen einfach schonmal 100 Blumennamen mehr in deutsch und latein...


Eingekauft wird trotzdem - und das müsst ihr auch wenn ihr einen Früchtebaum stecken wollt ;)


So sollte das dann ungefähr aussehen. Verschiedengroße Äpfel, eine kleine Birne und eine kleine Melone solltet ihr auf jeden Fall haben. Der Rest ist ganz nach Geschmack.


Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz wichtig! Ihr braucht Zahnstocher. Schaschlickspieße tun es evtl. auch, aber die müsst ihr kürzen.


Dann wird das Grundgerüst gesteckt. Ihr braucht schon mindestens 4 Spieße für jede Verbindung. Lieber etwas mehr und wenn es nicht gerade und fest hält, wäre zu überlegen doch einen Schaschlickspieß von oben nach unten durch zu stecken.
Dann fangt ihr langsam an, euer Obst gleichmäßig zu verteilen, oder Stufe für Stufe anzubringen. Das liegt an euch ;)


Für die Spitze habe ich einen Ausstecher in eine Scheibe Melone gedrückt. Die Bananen habe ich extra dazu gelegt, weil die sonst braun werden.

So, jetzt fragt ihr euch bestimmt was man mit dem ganzen Obst macht?

Nun, bei mir war es der NACHTISCH!
Einfach auf den Tisch stellen und eine oder zwei Schüsseln geschmolzene Schokolade daneben stellen und los gehts ;)
Würde sich auch für Weihnachten eignen. Dann sagt ihr einfach das ist ein Obsttannenbaum und es ist wie eine Mini-Bescherung. Ich weiß, ich weiß - noch ist nichtmal Winter. Aber ich denke ja immer schonmal im Vorraus über solche Sachen nach. Ihr vielleicht auch?

Was die anderen Mädels gemacht haben, seht ihr bei RUMS und bei Meertje!

Alles Liebe,
eure Rike

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Donnerstag, 18. September 2014

Gefüllter Kürbis mit Rezept

Heute verrate ich euch ein leckeres Rezept!
Und zwar von gefülltem Kürbis mit Rucolasalat!
So kann das aussehen:


Für den Kürbis braucht ihr.

- 250gr Champignons
- 1 große Zwiebel
- 1 große Knoblauchzehe
- 1 kleinen Hokaido Kürbis (800-1000g schwer)
 - 3 Scheiben Toastbrot ohne Rinde
- 50gr Gouda
- 50gr Parmesan
- 1 Ei
- 3 El Creme Fraiche
- 1 Hand voll Petersilie
- 1 El getrocknete italienische Kräuter
- Salz und Pfeffer

Für den Salat braucht ihr:
- 125gr Rucola
- 2 El Parmesan
- 6-10 Cherry Tomaten (am besten vom Markt)
- Salz und Pfeffer
- Aceto Balsamico und Limonen Olivenöl

So, das Einkaufen war der schwierige Teil. Jetzt gehts schnell:

Die Pilze klein schneiden und mit der gewürfelten Zwiebel und dem Knoblauch anbraten. Toastbrot toasten und in 1cm x 1cm Würfel schneiden. Kürbis aushöhlen. Wenn die Pilze etwas abgekühlt sind, Gouda, Parmesan, Ei, Creme Fraiche, Salz, Pfeffer, Petersilie und getrocknete Kräuter zugeben. Alles gut verrühren. 1/3 der Masse in den Kürbis geben, andrücken, eine Hand voll Brotwürfel darüber, noch 1/3 dazugeben, andrücken, noch eine Hand voll Brotwürfel dazu und mit der Masse abschließen. Wer möchte kann den Deckel vom Kürbis wieder aufsetzen. Dann in eine gefettete Auflaufform stellen und ab in den Ofen damit.
180° Umluft, 1 Stunde backen.

So sieht das dann aus:


Dann aufschneiden, auf Teller anrichten und den Salat dazu. Ich schichte Rucola, Parmesan und Tomaten übereinander und bestreue das Ganze dann einfach mit Salz und Pfeffer und träufle etwas Essig und Öl darüber.

Guten Appetit!



Falls Füllung übrig bleibt, kann man diese einfach in kleine Auflaufförmchen geben und 20min mitbacken. Sieht auch schön aus:





Dies ist ein abgewandeltes Rezept von hier.
Was die anderen Mädels gewerkelt haben, seht ihr wie immer bei RUMS und bei Meertje!

Viele herbstliche Grüße,
Rike

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Donnerstag, 11. September 2014

Der Herbst ist da!

Nun ist es offiziell!
Ich bin eben aus dem Haus - bei strahlendem Sonnenschein. Mit Sonnenbrille und kurzem Rock. Kurz mal in die Stadt geradelt. Als ich aus der Bank komme:
Alles klatsch nass und es tröpfelt immer noch.
Ich weiß, ich weiß - alle jammern.
Aber warum jammern? Der Herbst kann doch so schön sein!
Jetzt wird der Tee ausgepackt und gemütlich auf die Couch gelümmelt! Gestern gab es Kürbissuppe und so lecker wie zur Zeit waren die Äpfel schon ewig nicht mehr!
Und damit wir nicht vergessen welche Jahreszeit wir haben:







Ist das nicht hübsch? Habe ich heute hier gefunden. Macht doch auch mit ;)
Weitere hübsche Ideen wie immer bei RUMS und bei Meertje!

Viele Grüße,
Rike
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Marmelade!

Ja, heute verrate ich euch ein tolles Rezept für Marmelade! Und zwar Zwetschgen-Marzipan-Marmelade mit Walnüssen und Whisky!

Ihr braucht:
1kg Zwetschgen
500gr Gelierzucker 2:1
2 pck. Vanillezucker
100gr Marzipan
4-5 Tropfen Bittermandelaroma
2 Hände voll Walnusskerne, grob gehackt
einen großen Schuß Whisky




Als erstes püriert ihr die Zwetschgen mit dem Vanillezucker und dem Gelierzucker und lasst das eine Weile stehen. Bei mir waren es 3 Stunden, aber ich hab gelesen dass man das auch einen Tag stehen lassen kann. Am besten abgedeckt im Kühlschrank.
Dann kocht ihr die Gläser ab, oder sterilisiert sie im Backofen. Wenn ihr sie abkocht, gebt etwas Essig ins Wasser, sonst werden die Gläser kalkig.

Jetzt kommt das Zwetschgenpürre in einen Topf. Marzipan dazu bröckeln und Walnüsse zugeben. Aufkochen. Bei meinem Gelierzucker steht 3 Minuten sprudelnd kochen. Falls euch das Marzipan zu grob ist, evtl nochmal pürieren.

Jetzt einen großen Schuss Whisky zugeben. Herr Nähmanie und Fadenzauber hat einen edlen Tropfen raus gerückt, aber was günstiges tut es auch!


Jetzt kommt die Marmelade in die vorbereiteten Gläser. Ich habe dafür einen praktischen Trichter, aber es geht auch ohne. Falls ihr einen haben wollt, aber keinen findet mit so einer großen Öffnung, könnt ihr einfach einen günstigen Plastiktrichter auf der entsprechenden Höhe mit einem geriffelten Messer durchsägen.


Dann die Gläser auf den Kopf stellen. So ca 5-10 Minuten. Dann wieder umdrehen und fertig auskühlen lassen.


Dann fehlt noch der Abwasch ;)

Und die Beschriftung. Die süße Vorlage habe ich von hier!

Mit selbst gebackenem Sonnenblumenkernbrot der totale Hit ;)

Was die anderen Mädels wieder gewerkelt haben, seht ihr wie immer bei Meertje und bei RUMS!

Alles Liebe,
Eure Rike
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